Blog: Profis setzen auf Kronos

Profis setzen auf Kronos

Obermeier

Ein Hänger nach Wunsch

Der Bayer Richard Obermaier ist seit 1987 mit der Holzschlägerung vertraut. Etwas später engagierte er sich in der Rückung

und Vermarktung. Nach zehn Jahren wollte er seinen bisherigen 12 t-Hänger mit 8,1 m Reichweite tauschen. Wichtig schien ihm eine unter Last produktive Antriebstechnik. Sein Wunsch war eine Wegezapfwelle. Bis 10 km/h sollte der Hänger immer die gleiche Geschwindigkeit wie der Schlepper fahren. Um den Bodendruck gering zu halten, wählte Obermaier für den Hänger eine optionale Variante und damit die größtmöglichen Reifen: 710/45-22,5 Forest King von Nokian. Serienmäßig wird in der Bereifung 600/55-22,5 mitgeliefert. Als Kran ist ein 8020 XL aufgebaut. Die Reichweite beträgt 9,9 m. Die maximal zulässige Achslast des Kronos 140 4WDM beträgt 14 t bei 30 km/h.

Als Steuerung dient ein Danfoss Plus1-Steuerblock mit Mini-Joystick. Obermaier kann damit feinfühliger arbeiten und benötigt keine großen „Ruderbewegungen“. Mit dem Kran lässt sich ein Bestand bei einem 20 m Rückegassenabstand gut pflegen. Der Greifer ist ein Hultdins Super Grip SG 260 mit 0,26 m².

 

Verlässlicher Lastesel

Der Forstanhänger Kronos 140 4WDM besitzt eine mit rein mechanischer Kraftübertragung

arbeitende Bogie-Tandemachse, bei der das Drehmoment über das Getriebe und das Differential auf die beidseitigen Tandemachsen übertragen werden. Die Kraftübertragung geschieht also über dauernden Zahneingriff rein mechanisch. Die Schubkraft des Anhängers beträgt 7500kp. Vier LED- Den Hänger ist kombiniert mit einem Valtra-Traktor T 151 ein. Das Gerät gibt es in dieser Form in Deutschland nur ein Mal. Obermaier ist begeistert von dieser Kombination sowie der Leistung des Hängers und des Krans. Nach 3,5 Monaten hat die Maschine 400 Betriebsstunden erreicht.

 

Breite Dienstleistungspalette

In den privaten Forstbetrieben reicht Obermaiers Angebot an Dienstleistungen von der Durchforstung über Schirmschläge bis zur Endnutzung. Die Vermarktung übernimmt er auch selbst. Der Bayer kauft das Holz ab Stock im Umkreis von 20 bis 25 km und ist auch Mitglied beim Maschinenring. Mit einem zweiten Valtra und einer 8 t-Winde wird das Holz beigezogen. Sonntags wird meist der Wald für die nächsten Aufträge begutachtet und ein Angebot erstellt. Fichte, Kiefer, Tanne und Lärche sind seine häufigsten Baumarten. Der Laubholzanteil ist unbedeutend, einzig Esche wird nachgefragt. Verkauft wird alles von Langholz über Sortimente, Papier -und Schleifholz sowie Hackschnitzel und Schlagabraum. Obermaier bewirtschaftet mit seiner Frau und seinen Töchtern 50 ha Landwirtschaft und 10 ha Wald. In der Landwirtschaft stehen vor allem die Rindernachzucht und Mastbullen im Mittelpunkt.